Twelve German sacred songs WoO VI/13
for five- to eight-part mixed voice unaccompanied choir
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No. 1 Adventlied
Text: Georg Weissel
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No. 2 Adventlied
Text: Daniel Sudermann
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No. 3 In dulci jubilo
Text: Note: Halblateinisches Weihnachtslied (14. Jh.)
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No. 4 Weihnachtslied
Text: Note: Straßburger Gesangbuch (1697)
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No. 5 Weihnachtslied
Text: Paul Gerhardt
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No. 6 Neujahrslied
Text: Johann Steuerlein
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No. 7 Die sieben Worte Jesu
Text: Johann Böschenstein
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No. 8 Ein alt' Lob- und Freudenlied von der Urstend unseres lieben Herrn Christi
Text: unknown
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No. 9 Nun seht und merket, lieben Leut
Text: unknown
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No. 10 Schönster Herr Jesu
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No. 11 Ich wollt, dass ich daheime wär
Text: Heinrich Laufenberg
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No. 12 Ein geistlich' Klage-Liedt
Text: Martin Luther
Dem Kirchenchor der evangelischen Gemeinde zu Wesel und seinem verdienstvollen Dirigenten Herrn Karl Straube hochachtungsvoll zugeeignet
- No. 1: Mixed choir [Soprano, Alto, Tenor 1, Tenor 2, Bass]
- No. 2: Mixed choir [Soprano, Alto, Tenor 1, Tenor 2, Bass]
- No. 3: Mixed choir [Soprano 1, Soprano 2, Alto, Tenor, Bass 1, Bass 2]
- No. 4: Mixed choir [Soprano 1, Soprano 2, Alto, Tenor, Bass]
- No. 5: Mixed choir [Soprano, Alto, Tenor 1, Tenor 2, Bass]
- No. 6: Mixed choir [Soprano 1, Soprano 2, Alto 1, Alto 2, Tenor 1, Tenor 2, Bass 1, Bass 2]
- No. 7: Mixed choir [Soprano, Alto 1, Alto 2, Tenor 1, Tenor 2, Bass 1, Bass 2]
- No. 8: Mixed choir [Soprano 1, Soprano 2, Alto 1, Alto 2, Tenor 1, Tenor 2, Bass]
- No. 9: Mixed choir [Soprano, Alto, Tenor 1, Tenor 2, Bass]
- No. 10: Mixed choir [Soprano, Alto 1, Alto 2, Tenor, Bass]
- No. 11: Mixed choir [Soprano 1, Soprano 2, Alto 1, Alto 2, Tenor 1, Tenor 2, Bass 1, Bass 2]
- No. 12: Mixed choir [Soprano, Alto, Tenor 1, Tenor 2, Bass]
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1.
| Reger-Werkausgabe | Bd. II/8: Werke für gemischten Chor a cappella I, S. 68–94. |
| Herausgeber | Alexander Becker, Christopher Grafschmidt, Stefan König, Stefanie Steiner-Grage. |
| Verlag | Carus-Verlag, Stuttgart; Verlagsnummer: CV 52.815. |
| Erscheinungsdatum | Juni 2018. |
| Notensatz | Carus-Verlag, Stuttgart. |
| Copyright | 2018 by Carus-Verlag, Stuttgart and Max-Reger-Institut, Karlsruhe – CV 52.815. Vervielfältigungen jeglicher Art sind gesetzlich verboten. / Any unauthorized reproduction is prohibited by law. Alle Rechte vorbehalten. / All rights reserved. |
| ISMN | M-007-18831-3. |
| ISBN | 978-3-89948-302-4. |
| Erratum | In Nr. 6, 4. Strophe, Takt 57, Zählzeit 3 fälschlich »Jesum« stat des Vokativs »Jesu« (in den Quellen ebenso). |
No. 1 Adventlied
Georg Weissel: Adventlied, in:
Johannes Eccard: Preussische Fest Lieder Durchs gantze Jahr […], ed. by Johann Stobaeus, Königsberg
Georg Weissel: [Macht hoch die Thür…], Nr. 8, in:
Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen, ed. by Julius Smend and Friedrich Spitta, Leitz und Mündel, Straßburg
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Reger hatte das Gesangbuch von Friedrich Spitta, einem der beiden Herausgeber, erhalten.
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
No. 2 Adventlied
Daniel Sudermann: Adventlied, in:
id.: Etliche Hohe geistliche Gesänge […], Straßburg
Daniel Sudermann: [Es kommt ein Schiff…], Nr. 3, in:
Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen, ed. by Julius Smend and Friedrich Spitta, Leitz und Mündel, Straßburg
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Reger hatte das Gesangbuch von Friedrich Spitta, einem der beiden Herausgeber, erhalten.
Note: Text nach Vorlage von Johann Tauler (ca. 1300–1361).
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
No. 3 In dulci jubilo
Note: Halblateinisches Weihnachtslied (14. Jh.)
In dulci jubilo, in:
Martin Luther: Geistliche lieder auffs new gebessert zu Wittemberg, Wittenberg
unknown
Used for comparison purposes in RWA: In dulci jubilo, Nr. 6, in:
Das deutsche geistliche Lied. von der ältesten bis auf unsere Zeit, vol. 1, ed. by Heinrich Reimann, N. Simrock, Berlin and Leipzig
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
No. 4 Weihnachtslied
Note: Straßburger Gesangbuch (1697)
Weihnachtslied, in:
Peter Greuenbruch: Geistlicher Psalter […], Köln
[Probably] Weihnachtslied, Nr. 88, in:
Das deutsche geistliche Lied. von der ältesten bis auf unsere Zeit, vol. 1, ed. by Heinrich Reimann, N. Simrock, Berlin and Leipzig
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Übersetzung des lateinischen Liedes “Dormi fili, dormi, mater cantat unigenito”.
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
No. 5 Weihnachtslied
Paul Gerhardt: Weihnachtslied (Ein alt Christ-Metten-Liedlein), in:
id.: Das Fünffte Dutzet Geistlicher Andacht-Lieder […], Berlin
unknown
Used for comparison purposes in RWA: Paul Gerhardt: [Kommt und lasst uns Christum ehren…], Nr. 365, in:
Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen, ed. by Julius Smend and Friedrich Spitta, Leitz und Mündel, Straßburg
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
No. 6 Neujahrslied
Johann Steuerlein: Neujahrslied, Nr. 1, in:
id.: Sieben und Zwentzigk Newe geistliche Gesenge, Erfurt
unknown
Used for comparison purposes in RWA: Johann Steuerlein: Neujahrslied, Nr. 24, in:
Das deutsche geistliche Lied. von der ältesten bis auf unsere Zeit, vol. 1, ed. by Heinrich Reimann, N. Simrock, Berlin and Leipzig
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Text: Nürnberg (1568), 3. und 4. Strophe von Johann Steuerlein. Die Textvorlage der Strophen 1 und 2 entspricht vermutlich dem abgebildeten Exemplar, die Volage der Strophen 3-4 ist unbekannt.
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
No. 7 Die sieben Worte Jesu
[Probably] Johann Böschenstein: Die sieben Worte Jesu, Nr. 15, in:
Das deutsche geistliche Lied. von der ältesten bis auf unsere Zeit, vol. 1, ed. by Heinrich Reimann, N. Simrock, Berlin and Leipzig
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Textursprung: Johann Böschenstein (1472–1540), 1515.
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
No. 8 Ein alt' Lob- und Freudenlied von der Urstend unseres lieben Herrn Christi
[Probably] Ein alt Lob- und Freudenlied von der Urstende unseres lieben Herrn Christi, Nr. 2, in:
Das deutsche geistliche Lied. von der ältesten bis auf unsere Zeit, vol. 1, ed. by Heinrich Reimann, N. Simrock, Berlin and Leipzig
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Textursprung: Bayern/Österreich (12.–15. Jh.). Laut Reimann erschienen in: Das Gros Kirchen Gesangbuch […], Straßburg 1560.
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
No. 9 Nun seht und merket, lieben Leut
Nun seht und merket, lieben Leut’, in:
Kirchen-geseng, Eibenschütz and Ivancice
[Probably] Nun seht und merket, lieben Leut’, Nr. 25, in:
Das deutsche geistliche Lied. von der ältesten bis auf unsere Zeit, vol. 1, ed. by Heinrich Reimann, N. Simrock, Berlin and Leipzig
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Textursprung: Jan Jelecky (gest. 1568), vor 1566.
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
No. 10 Schönster Herr Jesu
Heinrich August Hoffmann von Fallersleben: Jesus über Alles, in:
Schlesische Volkslieder mit Melodien. Aus dem Munde des Volks gesammelt von Hoffmann von Fallersleben und Ernst Richter, ed. by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben and Ernst Richter, Leipzig
unknown
Used for comparison purposes in RWA: Heinrich August Hoffmann von Fallersleben: Schönster Herr Jesu, Nr. 395, in:
Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen, ed. by Julius Smend and Friedrich Spitta, Leitz und Mündel, Straßburg
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Texte und Melodien der WoO VI/13 und 14 wurden Reger von Karl Straube geliefert (vgl. RWA Bd. II/8, S. 224). Straubes Vorlage zu diesem Lied ist unbekannt.
Note: 1. und 4. Strophe urspr. erschienen in: Münsterisch Gesangbuch Auff alle Fest vnd Zeiten (1677). 2., 3. und 5. Strophe von Fallersleben hinzugefügt.
No. 11 Ich wollt, dass ich daheime wär
Heinrich Laufenberg: Ich wollt, daß ich daheime wär, Nr. 715, in:
Philipp Wackernagel: Das deutsche Kirchenlied von der ältesten Zeit bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts, vol. 2, Leipzig
unknown
Used for comparison purposes in RWA: Heinrich Laufenberg: Ich wollt, daß ich daheime wär, Nr. 336, in:
Evangelisches Gesangbuch für Elsaß-Lothringen, ed. by Julius Smend and Friedrich Spitta, Leitz und Mündel, Straßburg
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Textursprung: Nach Heinrich Laufenberg (um 1390–1460), Handschrift, Straßburg zw. 1430 und 1434.
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
No. 12 Ein geistlich' Klage-Liedt
Martin Luther: Ein Geistlich Klage-Liedt, in:
Enchiridion Oder eyn Handbuchlein […], Erfurt
[Probably] Martin Luther: Ein Geistlich Klage-Liedt, Nr. 17, in:
Das deutsche geistliche Lied. von der ältesten bis auf unsere Zeit, vol. 1, ed. by Heinrich Reimann, N. Simrock, Berlin and Leipzig
Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.
Note: Textursprung: Martin Luther, 1. Strophe nach der Antiphon “Media vita in morte sumus” aus dem 11. Jh.
Note: Mit Blick auf die beiden Sammlungen WoO VI/13 und VI/14 informierte Reger am 2. Februar 1900 den Widmungsträger der Sieben geistlichen Volkslieder Gustav Beckmann, den er zunächst selbst um “schöne Melodien” (Brief Regers vom 15. Januar 1900 an Beckmann, Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe) gebeten hatte: “Die Melodien und Texte besorgte mir Herr K. Straube.” (Original verschollen, Abschrift im Max-Reger-Institut, Karlsruhe.) Straube nutzte für eine Vielzahl der Lieder vermutlich die von seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Reimann 1895 bei N. Simrock herausgegebene Sammlung Das deutsche geistliche Lied (bei WoO VI/13 wenigstens für die Hälfte, bei WoO VI/14 nachweislich für Nr. 7, wohl aber auch für Nr. 1–6).
1. Composition
1.1. WoO VI/13 and VI/14
Whilst Reger initially compiled exclusively collections of secular songs, first for male voice choir, then for mixed voice choir, after his return from Wiesbaden to Weiden (see above, Context), at the beginning of 1900 he turned to arranging sacred songs. He was encouraged to do this by Karl Straube (see Letter dated 26 January 1900 an Alexander W. Gottschalg). Writing to the Protestant church musician Gustav Beckmann in Essen, who enquired about sacred choral works, he admitted: “I do not yet have sacred à capella songs (4 pt.); but in the near future I will set sacred folk songs for 4–5 part choir […]. If you know of any really beautiful melodies, do please let me know about these (with the texts!)”. (Letter dated 15 January 1900) Shortly afterwards Straube must have provided him with the relevant text and melodic sources (see letter dated 2 February 1900 an Gustav Beckmann).
On 26 January Reger explained the plan he had already adopted to Alexander W. Gottschalg, the editor of the periodical Urania: “Of course it is pure a cappella writing, without chromaticism, much use of church modes. I am intending to publish 2 collections; the 1st [WoO VI/13] arranged in one volume so that it will be a chronologically-arranged kind of illustration of the Protestant church year; i.e. 2 choruses for each of the various feast days and seasons. (12 no) The 2nd collection [WoO VI/14] (sacred folk songs) will appear unbound like my other folk songs & contain 7 pieces. This “self-chastisement” gives me a lot of fun, & 5 nos. of the first collection are already finished.” (Letter)
Die Sammlung der Sieben geistlichen Volkslieder widmete Reger und dessen Essener Kirchenchor, während die Zwölf deutschen geistlichen Gesänge und dem von ihm geleiteten Kirchenchor der evangelischen Gemeinde in Wesel dediziert sind. Bereits am 2. Februar informierte Reger Beckmann über die Vollendung beider Sammlungen und über deren Widmungen, bat jedoch mit Blick auf ihr Erscheinen um Geduld. Vor der Abgabe müsse er zudem “die Stimmen vorschreiben – das ist eine Arbeit von mindestens Seiten (mit so und so viel Strophen Text!) Wäre hier ein Copist‚ so könnte ich ihm diese entsetzliche Arbeit übertragen – aber so muss ichs selbst machen! Solch eine Arbeit ist geisttödtend und hält auf!” Ende April schließlich sandte er “an opera 45–47 und die Bearbeitungen der geistlichen Volkslieder”. Reger dedicated the collection of Seven sacred folk songs WoO VI/14 to Beckmann and his Essen church choir, whereas the Twelve German sacred songs WoO VI/13 were dedicated to Straube and the church choir of the Protestant parish in Wesel which he conducted. As early as 2 February Reger informed Beckmann about the completion of both collections and their dedications (see letter), but asked for his patience with regard to their publication. Before submitting them he also had “to label the voice parts – that is a work of at least 166 pages (with so many verses of text!) If there were a copyist here, I could delegate this terrible work to him – but I have to do it myself! Such a task is soul-destroying and holds you up!” (Brief vom 31. März an Beckmann) At the end of April he finally sent “opera 45–47 and the arrangements of the sacred folk songs to Aibl” (letter dated 26 April to Beckmann).
2. Publication
2.1. WoO VI/13 and VI/14
Reger signed the copyright agreement and royalty receipt on 6 May 1900. Because of the numerous works submitted to Aibl at the same time (in addition the Six Intermezzi op. 45, Fantasia and Fugue on B-A-C-H op. 46, Six Trios op. 47 and Seven Songs op. 48 as well as the Selected Chorale Preludes Bach-B4; see Opus 39 – Publication) the preparation of works for print took a long time. On 10 September Reger was finally able to send Caesar Hochstetter “my 2 sacred collections just published” (postcard).
Some time after the publication of the first printed edition, but clearly before spring 1904 when Aibl-Verlag transferred to the ownership of Universal Edition in Vienna, either Heinrich Reimann or the publisher N. Simrock must have raised an objection to the use of the copyright melody version of WoO VI/14 no. 7 Wiegenlied der Hirten an der Krippe zu Bethlehem. From the attribution “Melodie aus der Grafschaft Glatz” (“melody from the county of Glatz”) in the printed edition, this could clearly be traced back to Reimann’s collection Das deutsche geistliche Lied (1895). The foreword of the work explicitly stated “that the present transcriptions of melodies from the sources, as well as the accompaniment, are the exclusive and legally-protected property of the publisher” 1 – information, the consequences of which Karl Straube probably did not know when he sent Reger the sources requested, presumably in handwritten copies, and which Reger was certainly unaware of. As a result, Reger made a new arrangement for the likely 2nd edition based on a copyright-free version of the melody by Karl Neuner (1778–1830); in the RWA both versions are printed as part of the collection in the main text.
3.
Translation by Elizabeth Robinson.
1. Early Reception WoO VI/13 and VI/14
With his sacred choral works too, Reger made efforts to promote them. So he wrote on 14 September 1900, shortly after the publication of the Songs and Folk songs, to the organist Richard Jung in Greiz: “And now, how are things with the choral works! Has your Herr Kantor already ordered & introduced works from the two sacred collections which I recently sent you? Please, if the gentleman has given you the things back, gradually give the same things to the other gentlemen (all) in your circle & see that all introduce the two collections to their church choirs.” (Letter)
Generally it was “acclaimed from all sides that Reger has also placed his eminent abilities in the service of folk song, the sacred as well as the secular” (Review in the ). Alexander W. Gottschalg described them in Urania as “2 quite respectable collections which do great honor to the young Bavarian master” (review). According to Friedrich L. Schnackenberg, the Folk songs WoO VI/14 were “easy to sing for every respectable mixed voice choir in their tender harmonic vesture of delightful fineness” (review in the ). On the other hand, with regard to the Songs WoO VI/13, Karl Straube emphasized that, as Johannes Brahms and Heinrich von Herzogenberg had done earlier, Reger had “taken a series of magnificent, sometimes forgotten melodies from the rich treasury of our hymn tunes and allowed their beauties to be seen in new splendor through the accomplished art of his compositional style. The effect of the choral writing is, as the author of these lines has found through his own experience, often of surprising beauty and tonal splendor. However, these songs are not easy to sing; they require a choir with great, pure, and secure singing.” (Review in the )
2.
Translation by Elizabeth Robinson.
1. Stemma
2. Quellenbewertung
Der Edition liegt als Leitquelle der Erstdruck der Partitur zugrunde. Als zusätzliche Quellen wurden die autographe Stichvorlage von Partitur und Stimmen sowie der Erstdruck von Heft I der Stimmen herangezogen. Die Fassung der Nr. 10 für Singstimme und Orgel spielte für editorische Entscheidungen keine Rolle.
3. Sources
- Stichvorlagen (Partitur und Stimmen)
- Erstdruck
- Autograph
- posthumer Erstdruck als Faksimile
Object reference
Max Reger: Twelve German sacred songs WoO VI/13, in: Reger-Werkausgabe, www.reger-werkausgabe.de/mri_work_00232.html, version 4.0, 18th December 2025.
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