Six selected folk songs WoO VI/10

for mixed voice unaccompanied choir

Content
  • No. 1 Liebesscherz

    Text: unknown

  • No. 2 Das Sternlein

    Text: Matthias Claudius

  • No. 3 Liebesqual

    Text: Note: Schwäbisches Volkslied

  • No. 4 Vergebens

    Text: Note: Volkslied aus Franken

  • No. 5 Liebchens Bote

    Text: Note: Flugblatt (1756)

  • No. 6 Das Mädchen vom Lande

    Text: Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Creation
Komponiert in Weiden, vermutlich Februar/März 1899
Status
Dedication

Performance medium
Mixed choir [Soprano, Alto, Tenor, Bass]

Work collection
  • -
Original work
  • -
Versions
  • -

1.

Reger-Werkausgabe Bd. II/8: Werke für gemischten Chor a cappella I, S. 8–19.
Herausgeber Alexander Becker, Christopher Grafschmidt, Stefan König, Stefanie Steiner-Grage.
Verlag Carus-Verlag, Stuttgart; Verlagsnummer: CV 52.815.
Erscheinungsdatum Juni 2018.
Notensatz Carus-Verlag, Stuttgart.
Copyright 2018 by Carus-Verlag, Stuttgart and Max-Reger-Institut, Karlsruhe – CV 52.815.
Vervielfältigungen jeglicher Art sind gesetzlich verboten. / Any unauthorized reproduction is prohibited by law.
Alle Rechte vorbehalten. / All rights reserved.
ISMN M-007-18831-3.
ISBN 978-3-89948-302-4.

No. 1


Category
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First edition
unknown

Template edition

Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, M 2514.


Annotations

Note: Die erste Strophe findet sich bereits in Friedrich Nicolais (1733–1811) Eyn kleyner feyner Almanach, Berlin und Stettin 1778, unter dem Titel “Ein Lyd an eyn’n Potten”. Die Strophen 2 und 3 entsprechen den Strophen 4 und 5 der von Friedrich Silcher überlieferten Fassung (s. abgebildetes Exemplar).

Note: Die ausgewählten Strophen stimmen überein, während auf Wortebene signifikante Unterschiede bestehen.

Note: Angabe Regers: “Schwäbisch”. Die wesentlichste textliche Abweichung von Regers Vertonung gegenüber allen konsultierten Wiedergaben des Lieds betrifft die 4. und 8. Verszeile der letzten Strophe: Reger wiederholt das Reimpaar “[du bist] betrog’n”/“[sell is] verlog’n”, statt mit “[du bist] in G’fahr”/“[sell is] net wahr” zu enden (vgl. die Erläuterungen zum Hausschatz).


No. 2


Category
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First edition

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Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.


Annotations

No. 3


Werk

Liebesqual

Note: Schwäbisches Volkslied

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unknown

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Annotations

Note: Schwäbisches Volkslied; überliefert von Friedrich Silcher (1789–1860) als Nr. 12 in Volkslieder für Männerstimmen op. 50 (= Bd. 8), 1846.

Note: Angabe Regers: “Schwäbisch”.


No. 4


Werk

Es ist nichts

Note: Volkslied aus Franken

Category
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First edition
unknown

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Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, M 2514.


Annotations

Note: Volkslied aus Franken.

Note: Reger vertont alle fünf Strophen (Strophen 3 und 4 umgestellt). Dass er dabei die Strophen 3 und 4 tauscht, könnte auf einem Übertragungsfehler beruhen – oder in gewissermaßen autobiografischer Absicht das Kokettieren des “Schätzchens” als auslösendes Moment der “vergeblichen Liebesmüh” betonen.


No. 5


Werk

Liebchens Bote

Note: Flugblatt (1756)

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First edition
unknown

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Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung.


Annotations

Note: August Reiser vertonte als Herausgeber des Troubadour das ansonsten mit einer Melodie von Johann Friedrich Reichardt bekannte Volkslied in einer eigenen Fassung.


No. 6


Category
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First edition

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Copy shown in RWA: DE, Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, M 2514.


Annotations

1. Composition and Publication

Im Februar/März 1899 wandte sich Reger mit den Sechs ausgewählten Volksliedern WoO VI/10 gemischten Chören zu, die ihm gegenüber den unmittelbar zuvor komponierten Männerchören (siehe Einleitung) mit dem weiteren Ambitus auch weitere satztechnische Möglichkeiten boten. Da Reger, wie Adalbert Lindner mitteilt, bereits bei seinen Drei Chören op. 6 (1892) für gemischte Besetzung mit Klavier durch die Volksliedbearbeitungen von Brahms inspiriert gewesen war,1 war dies auch ohne äußeren Anlass ein sehr naheliegender Schritt. Die Entstehung der Sammlung ist nicht durch briefliche Erwähnungen belegt, aus der Stichvorlage geht lediglich hervor, dass die Nr. 6 mit etwas zeitlichem Abstand hinzugefügt wurde. Bereits am 1. April 1899 unterschrieb Reger den entsprechenden Verlagsschein und die Honorar-Empfangsbescheinigung seines Verlegers Jos. Aibl in München. Kaum zweieinhalb Monate später lagen die Erstdrucke vor, die Reger am 13. Juni an Hugo Riemann nach Leipzig sandte.

–––––––––––––––––
WoO VI/11:
WoO VI/10 und VI/11: Texte und Melodien · Frühe Rezeption

2.

Translation by Elizabeth Robinson.


1
Lindner 1938, S. 80.

1. Reception

At present, there are no records of performances in Reger's time.

1. Stemma

Die in Klammern gesetzten Quellen sind verschollen.
Die in Klammern gesetzten Quellen sind verschollen.

2. Quellenbewertung

Der Edition liegt als Leitquelle die Erstdruck-Partitur zugrunde. Insbesondere hinsichtlich der Platzierung der Dynamikangaben ist an etlichen Stellen auch auf die handschriftlichen Quellen zurückgegriffen.

3. Sources

  • Stichvorlage Partitur und Stimmen
  • Erstdruck Partitur und Stimmen
Object reference

Max Reger: Six selected folk songs WoO VI/10, in: Reger-Werkausgabe, www.reger-werkausgabe.de/mri_work_00234.html, last check: 18th May 2024.

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