Martin Krause
Correspondence, Critic, Dedicatee
1.
1.1.
Martin Krause wurde am 17. Juni 1853 in Lobstädt (Sachsen) geboren. Nach dem Studium in Leipzig war er Musikredakteur der Leipziger Neuesten Nachrichten und gründete den Leipziger Liszt-Verein, dem er bis 1899 vorstand. Ab 1900 wirkte er am Dresdner Konservatorium, ab 1901 als Nachfolger Josef Rheinbergers an der Königlichen Akademie der Tonkunst in München. Als Reger 1904 ebenfalls an die Akademie berufen wurde, war Krause jedoch bereits an das Stern’sche Konservatorium in Berlin gewechselt. Martin Krause starb am 2. August 1918 in Plattling (Niederbayern).
1. Reger-Bezug
Im Oktober 1901 veröffentlichte Martin Krause in der Zeitschrift Die Musik-Woche einen begeisterten Artikel über Reger (inkl. Werkverzeichnis), in welchem er dessen “bewundernswertes Erfindungs- und Gestaltungstalent” lobte. Manche Informationen deuten darauf hin, dass Krause mit Reger, der gerade erst nach München gezogen war, in persönlichem Kontakt stand. Auch in einer kurz darauf erschienenen Rezension eines Konzerts mit Karl Straube verlieh er seiner Überzeugung Ausdruck, “dass die Mitwelt in Reger einen erstaunlich begabten, bezüglich seiner Phantasie und Erfindungsgrösse nahezu alle lebenden Komponisten überragenden Tondichter zu begrüssen hat”. Reger bedankte sich mit der Widmung seiner II. Sonate d-moll op. 60.
Object reference
Martin Krause, in: Reger-Werkausgabe, www.reger-werkausgabe.de/mri_pers_00244.html, last check: 1st November 2024.
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