Rupert Johannes Hammerling

Lyricist

Gender
male
Profession
teacher
Birth
24th March 1830
Death
13th July 1889
MRI-Identifier
mri_pers_01031

Name
Rupert Johannes Hammerling
Used Name
Rupert Johannes Hammerling
Pseudonym
Robert Hamerling

References to Reger
    Lyricist
References to others

1.

1.1.

Robert Hamerling. – Abgebildet in , mit ausgewählten Proben aus den Hauptwerken hervorragender Dichter, hrsg. von J. G. Vogt, Bd. II: Von der klassischen Periode bis zur Gegenwart, Leipzig 1912, S. 593.
Robert Hamerling. – Abgebildet in Illustrierte Geschichte der Deutschen Litteratur, mit ausgewählten Proben aus den Hauptwerken hervorragender Dichter, hrsg. von J. G. Vogt, Bd. II: Von der klassischen Periode bis zur Gegenwart, Leipzig 1912, S. 593.

Rupert Hammerling, geboren am 24. März 1830 im niederösterreichischen Kirchberg am Walde, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. 1840 wurde er als Sängerknabe in das Zisterzienserstift Zwettl aufgenommen, 1844 übersiedelte die Familie nach Wien, wo Hammerling 1848 ein Studium (klassische Philologie, Philosophie, Geschichte, Medizin) begann und Teil der revolutionären Bewegung wurde. Nach Beendung seiner Studien verdingte er sich zunächst als Supplent (Aushilfslehrer) an den Gymnasien in Wien und Graz, bevor er 1855 nach bestandener Lehramtsprüfung eine Anstellung in Triest fand, wo er auch Theaterkritiken verfasste. 1866 wurde er wegen eines chronischen Leberleidens pensioniert und ließ sich in Graz nieder, wo er unter dem Pseudonym Robert Hamerling zu einem der meistgelesenen deutschsprachigen Dichter seiner Zeit avancierte. Zu seinen Werken gehören Venus im Exil (v: 1858), Sinnen und Minnen (1859), Ahasverus in Rom (1866), Der König von Sion (1869), Aspasia (1875), Homunculus! (1888) und Die Atomistik des Willens (1891). Hammerling starb nach langem Leiden am 13. Juli 1889 in Graz.

1.2. As lyricist

Vertonungen

Hamerlings Lyrik wurde vielfach vertont, als Grundlage für ein einzelnes Opus diente sie u.a. Alban Berg, Heinrich von Herzogenberg, Adolf Jensen und Felix Weingartner.

Auswahl

  • Alban Berg: Viel Träume für zwei Singstimmen und Klavier (1903), Augenblicke (1904)
  • Theodor Blumer: O trockne diese Thräne nicht op. 8 (v: 1890)
  • Marius Adrianus Brandts-Buys: Viel Träume op. 16 (v: 1875)
  • Franz Brava: Sinnen und Minnen (v: 1874)
  • Wilhelm Floderer: Sinnen und Minnen. Ein Cyclus von fünf Liedern (v: 1879)
  • George Henschel: Drei Wanderlieder op. 17 (v: 1872), Sinnen und Minnen op. 21 (v: 1874)
  • Heinrich von Herzogenberg: Der Stern des Lied’s für gem. Chor und Orchester op. 55 (v: 1887)
  • Adolf Jensen: Romanzen und Balladen op. 41 (v: 1890)
  • Erik Meyer-Helmund: Das kleinste Lied (v: 1894)
  • Joseph Pembaur: Todtengräberhochzeit für Männerchor und Klavier oder Orchester op. 74 (v: 1900)
  • Adolf Wallnöfer: Sechs Gedichte aus Sinnen und Minnen von Rob. Hamerling op. 16 (v: 1878)
  • Felix Weingartner: Drei Gedichte aus Sinnen und Minnen von Robert Hameling op. 17 (v: 1895)
Object reference

Rupert Johannes Hammerling, in: Reger-Werkausgabe, www.reger-werkausgabe.de/mri_pers_01031.html, last check: 20th June 2024.

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