Max Friedlaender

Correspondence

Gender
male
Profession
musicologist, conductor
Birth
12th October 1852
Death
2nd May 1934
MRI-Identifier
mri_pers_00372

Name
Max Friedlaender
Used Name
Max Friedlaender

References to Reger
    Correspondence
References to others

1.

1.1.

Max Friedlaender (undatiert). – Abgebildet in  15. Jg. (1922/23), Nr. 3 (Dezember 1922), nach S. 192.
Max Friedlaender (undatiert). – Abgebildet in Die Musik 15. Jg. (1922/23), Nr. 3 (Dezember 1922), nach S. 192.

Max Friedlaender wurde am 12. Oktober 1852 als Sohn eines Tuchhändlers im niederschlesischen Brieg (heute: Brzeg) geboren. Seine musikalische Laufbahn begann er nach Studien u.a. in London und Frankfurt/Main (bei Julius Stockhausen) als Lieder-, Balladen- und Oratoriensänger, wandte sich jedoch bald der Musikwissenschaft zu, wurde 1887 in Rostock mit einer Arbeit zu Franz Schubert promoviert und habilitierte sich 1894 in Berlin. 1888 heiratete er die Wiener Schauspielerin und Konzertpianistin Alice Politzer (1864–1949). 1908 wurde er zum Geheimen Regierungsrat ernannt, 1918 zum ordentlichen Honorarprofessor der Berliner Universität. Max Friedlaender starb am 2. Mai 1934 in Berlin. Seine Witwe emigrierte 1938 in die USA.

1892 zeichnete Friedlaender verantwortlich für die erstmalige Ausgabe eines quellenkritischen und mit Anmerkungen versehenen Kommersbuchs. Dem klassischen Lied blieb er etwa mit Schubert-, Schumann- und Mendelssohn-Ausgaben sowie seiner grundlegenden Arbeit über Das deutsche Lied im 18. Jahrhundert (1902) treu. Dabei pflegte er stets den interdisziplinären Kontakt mit Literaturhistorikern, was auch seiner führenden Mitarbeit in den Kommissionen für die »Kaiserliederbücher« für Männerchor (1907) bzw. gemischten Chor (1915) zugute kam, und schrieb etwa über »Gedichte Goethes in Kompositionen seiner Zeitgenossen« (Schriften der Goethe-Gesellschaft, 1896). Gemeinsam mit seinem Kommissionskollegen Johannes Bolte gab er 1918 das Kriegsgefangenen-Liederbuch Heimatklänge heraus.

1. Reger-Bezug

Neben der Korrespondenz Regers mit Friedlaender im Rahmen seiner Mitarbeit an dem Volksliederbuch für gemischten Chor (1913–1915, siehe WoO VI/26, Entstehung und Herausgabe) ist lediglich ein Brief vom 13. Dezember 1910 erhalten, in dem Reger auf eine Umfrage Friedlaenders antwortete und Programmvorschläge für gemeinsam geplante Orchester- und Kammermusikkonzerte in Paris machte; diese Pläne haben sich jedoch offenbar zerschlagen.

Object reference

Max Friedlaender, in: Reger-Werkausgabe, www.reger-werkausgabe.de/mri_pers_00372.html, last check: 20th June 2024.

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