Matthias Claudius

Lyricist

Gender
male
Profession
journalist
Birth
15th August 1740
Death
21st January 1815
MRI-Identifier
mri_pers_00978

Name
Matthias Claudius
Used Name
Matthias Claudius

References to Reger
    Lyricist
References to others

1.

1.1. As lyricist

Weitere Vertonungen

Gedichte von Matthias Claudius wurden vielfach vertont, u.a. von Hanns Eisler, Clara Faisst, Friedrich Gernsheim, Hans Gál, Robert Kahn, Arno Kleffel, Joseph Martin Kraus, Ernst Pepping, Hermann Reutter, Othmar Schoeck, Franz Schubert, Johann Abraham Peter Schulz, Friedrich Silcher, Anton von Webern und Johann Rudolf Zumsteeg.

Als Grundlage eines einzelnen Opus dienten sie etwa

  • Hans Gál: Motet op. 19 (1924)
  • Othmar Schoeck: Wandsbecker Liederbuch op. 52 (1936/37)

1.

Matthias Claudius. – Abgebildet in Wilhelm Herbst, , Gotha 1857; Exemplar: Bayerische Staatsbibliothek, München, Signatur: Biogr. 246 b.
Matthias Claudius. – Abgebildet in Wilhelm Herbst, Matthias Claudius, der Wandsbecker Bote, Gotha 1857; Exemplar: Bayerische Staatsbibliothek, München, Signatur: Biogr. 246 b.

Matthias Claudius wurde am 15. August 1740 als Sohn eines Pastors in Reinfeld/Holstein geboren. Ein einschneidendes Erlebnis war im Alter von elf Jahren der Tod dreier Geschwister innerhalb kurzer Zeit. 1759 begann er sein Studium der Theologie in Jena, wechselte u.a. zur Rechtswissenschaft, fühlte sich jedoch letztlich mehr zur Dichtkunst hingezogen. Nach einem längeren Aufenthalt in Kopenhagen als Sekretär des holsteinischen Grafen Ulrich Adolph, wo er u.a. Friedrich Gottlieb Klopstock kennen lernte, und einigen Jahren in seiner Heimatstadt war er von 1768 bis 1770 bei den von Viktor Ludwig Klopstock herausgegebenen Hamburgischen Adreß-Comtoir-Nachrichten mit redaktionellen Aufgaben betraut. 1771 ließ sich Claudius in Wandsbeck (heute: Hamburg-Wandsbek) nieder und wurde hauptverantwortlicher Redakteur der Tageszeitung Der Wandsbecker Bothe. 1775 wurde die Zeitung eingestellt, Claudius ging durch Vermittlung Johann Gottfried Herders nach Darmstadt, kehrte jedoch schon nach zwei Jahren wieder nach Wandsbeck zurück und verwendete auch weiterhin für seine Veröffentlichungen den Namen »Der Wandsbecker Bothe«. Ab 1785 kam er in den Genuss eines Ehrensolds des dänischen Kronprinzen Friedrich, der es ihm ermöglichte, sich nahezu vollständig seiner literarischen Arbeit zu widmen. 1813 musste Claudius im Zuge der Napoleonischen Kriege kurzzeitig aus Wandsbeck fliehen und lebte zuletzt bei seinem Schwiegersohn, dem Verleger Friedrich Christoph Perthes, in Hamburg, wo er am 21. Januar 1815 starb.

Object reference

Matthias Claudius, in: Reger-Werkausgabe, www.reger-werkausgabe.de/mri_pers_00978.html, version 4.0, 18th December 2025.

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