München, 20.–23. January 1903
Max Reger to Carl Lauterbach und Max Kuhn, Lauterbach & Kuhn
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- Max Reger
Lauterbach & Dr Kuhn
Leipzig
Roßstraße 18
Meine sehr verehrten Herren!
Für Ihren freundlichen Brief besten Dank! Gestatten Sie mir […]
dem Brief lag die von Reger eigenhändig angefertigte Kopie eines Briefes an Theodor Goering vom 18. 1. 1903 bei (archiviert in: Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Signatur: Mus. ep. Max Reger 134)
- Seventeen Songs op. 70
- Ten Pieces op. 69
- Gesang der Verklärten op. 71
- Fifty-two Easy Preludes on the most common protestant chorales op. 67
- “Es ist das Heil uns kommen her” BWV 9 Bach‑H2
Max Reger, Briefe an die Verleger Lauterbach & Kuhn. Teil 1 [1902–05], hrsg. von Susanne Popp, Bonn 1993 (= Veröffentlichungen des Max-Reger-Instituts, Bd. 12), S. 81–88
1.
München, Wörthstaße 20.
17. Jan. 1903.
Meine sehr verehrten Herren!
Für Ihren freundlichen Brief besten Dank!
Gestatten Sie mir zunächst an Sie, sehr geehrter Herr Lauterbach, die Frage, wie es dem jungen Erdenbürger sowie Ihrer Frau Gemahlin geht! Doch hoffentlich recht gut! Unsere besten Wünsche!
Nun betreff des Kontraktes: S. Z. war Ihr Brief so, daß ich ihn nicht anders verstehen konnte, als eben wie ich Ihnen in meinem Brief vom 13. I. andeutete – auch Herr Boelitz, dem ich Ihr Schreiben zeigte, war derselben Ansicht wie ich! – Nun, das war ein Mißverständnis meinerseits und bin ich, wie Sie Sich durch Beilage Ihres Vertragsentwurfs überzeugen können, auch so mit dem Vertrag einverstanden! Ich habe zwei Paragraphen neu eingefügt: 1.) meinen hinzugefügten Paragraphen 4: „Im Falle die Honorare durch Krankheit des Herrn Reger in einem Jahre nicht den Betrag von 4000 M erreichen sollten, wird der Fehlbetrag nicht auf das folgende Jahr übertragen.“ Ich habe damit nur das in den Vertrag eingesetzt, was Sie selbst in Ihrem Brief an mich schreiben (18. I. 03): „Würde aus irgendwelchen Gründen in einem Jahre die Summe von 4000 M nicht ganz erreicht, so wäre das gleich; Sie hätten trotzdem Ihre sicheren 4000 M.“
Da Sie ja meinen Fleiß und meine unermüdliche Schaffenskraft kennen, sind Sie wohl ganz außer Sorge, daß dieser Fall jemals eintreten wird. Außerdem bin ich kerngesund in jeder Beziehung, was mir erst kürzlich der Arzt bei meiner Untersuchung wegen meiner inzwischen anstandslos erfolgten Aufnahme in Lebensversicherung aufs Wort versicherte; außerdem wissen Sie wohl selber, daß mir in Ihrem und meinem Interesse sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel daran liegt,wirklich Großes zu erreichen – also werde ich mich nie auf die faule Haut legen.
§3 „im Falle etc. etc“, welchen Paragraph ich eingesetzt habe, dürfen Sie ja nicht im geringsten als irgend nur ein geringstes Zeichen von Mißtrauen auffassen! Sie wissen, mit welchem vollkommensten Vertrauen ich Ihnen entgegenkomme, also ist dieser § wirklich nicht Mißtrauen – allein es handelt sich hierin doch um Feststellung unserer gegenseitigen finanziellen Beziehungen. Nachdem Sie befugt sind, laut Vertrag die Zahlungen einzustellen, d. h. den Vertrag dadurch illusorisch zu machen, kommt mir doch auch dieses Recht zu! Nicht wahr, Sie verstehen mich da vollständig und nehmen mir diese Sache nicht übel! Ich habe die felsenfeste Überzeugung, daß es zwischen uns nie zu einem Bruch oder auch nur Erkalten unserer Beziehungen kommen wird – was ich thun kann, daß unsre Beziehungen stets und stets so bleiben können, wie sie bis jetzt so erfreulichster Weise waren – daß das von mir immer und immer mit größter Ehrlichkeit und durchaus anständiger Gesinnung geschehn wird, – dessen brauche ich Sie wohl nicht extra zu versichern und glaube ich hoffen zu dürfen, daß auch Sie meine sehr verehrten Herren, mir in jeder Beziehung ebenfalls vollstes, nicht zu erschütterndes Vertrauen entgegenbringen werden stets und stets.
Wegen des Zahlenmodus schreibe ich Ihnen später noch in diesem Briefe.
Mein Zusatz: „Soweit sie nach den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen nicht dem Urheber (also Herrn Reger) zukommen“ – zu Ihrem Absatz betr. der Ansprüche aus dem Aufführungsrecht! –Verstehen Sie mich wohl: Nehmen wir an, das Gesetz, das wir anstreben, betreff des Aufführungsrechtes, wird Gesetz! Nun wird dann da unbedingt die Sache so, daß von dem Erlös der Aufführungsrechtseinnahmen 3/4 der Autoren, 1/4 der Verleger erhält! Wenn das Gesetz kommt, dann geschieht es sicher in dieser Art! Wenn ich nun diesen Zusatz („soweit etc.“) in unseren Vertrag nicht hinzu setze, bin ich nach in Kraft treten des Gesetzes vom Aufführungsrechtgeld dann vielleicht der einzig deutsche Komponist, der von den Aufführungsrechtsgeldern nichts hat! S. Z. waren die Herren Verleger einverstanden, daß die Herren Verleger 1/4 und die Autoren 3/4 der Aufführungsrechtsgelder erhalten – und wenn das Gesetz zustande kommt, kommt es sicherlich nur so: 1/4 Verlage 3/4 Autor! Ich mache Ihnen nun einen dahingehenden Privatvorschlag, den ich nicht in unseren offiziellen Vertrag aufgenommen habe und der auf alle Fälle tiefstes Geschäftsgeheimnis zwischen uns bleiben muß – und dieser Vorschlag ist: wir theilen die Einnahmen aus den Aufführungsrechtsgeldern zu gleichen Theilen und hoffe ich, daß Sie mit diesem meinem Vorschlag einverstanden sind! Warum ich aber diesen Passus „soweit sie nach dem jeweiligen Gesetz“ in unseren offiziellen Vertrag eingesetzt habe und ich Sie da um tiefstes Geschäftsgeheimnis bitte – das zu begründen, würde schriftlich unmöglich sein, da zu weit führen; darüber mündlich, und seien Sie überzeugt, daß nur aller–allerschwerwiegendste Gründe „musikpolitischer“ Art mich dazu zwingen, und bin ich überzeugt, daß, wenn Sie die Gründe von mir im Februar mündlich hören werden, mir vollständigst beipflichten werde! Außerdem werden Sie wohl meinen Privatvorschlag behufs gleicher Teilung des Aufführungsrechtsgeldes zustimmen und mir so viel anständige Gesinnung zutrauen, daß ich denselben halten werde, auch wenn das Gesetz dem Autor 3/4 zusprechen wird. Seien Sie dieserhalb ganz außer Sorge, Sie sollen und werden mich nur als durchaus ehrenhaft kennen lernen. Also darüber alles mündlich!
Nun wegen des Zahlungsmodus: Sie senden mir jeden 25. eines Monats 300 M, ziehen 400 M außerdem noch pro Jahr ab behufs Deckung der Spesen Konzerte Hess, Dessoir, Bergen – gut: das sind 3600 + 400 = 4000 M was Sie ja garantieren pro Jahr. Nun die weitere Sache: d. h. die Art und Weise, wie wir rechnen und da schlage ich folgendermaßen vor und hoffe sehr, daß Sie damit einverstanden sind; Sie senden mir so lange, bis die sämtlichen Kosten der Liederabende Bergen, Hess, Dessoir nicht ganz und gar bezahlt sind, jeden 25. cines jeden Monats 300 M = 3600 M im Jahre. Sind điese Kosten für die LiederaberJe alle von mir abbezahlt, dann senden Sie 300 M jeden 25. und je 100 M alle Quartale extra= 3600 M+ 400 M = 4000 M.
Alle Kompositionen, die ich Ihnen im Laufe des Jahres sende, bitte die Honorare zu notieren – also außer den 300 M pro Monat kein Honorar senden - sondern alle Honorare zu notieren, Ende Dezember eines jeden Jahres abzurechnen und mir die eventuellen Überschüsse dann zusammen auf einmal zu senden, so anfangs Januar eines jeden Jahres! Das dürfte der einfachste Weg sein! Nicht wahr, Sie sind damit einverstanden; bitte schreiben Sie mir darüber, ob Sie mit diesem Zahlungsmodus einverstanden sind! Es dürfte so sicher am einfachsten sein!
Nur diesmal mit den neuen Orgelstücken op 69 bitte ich sehr, freundlichst eine Ausnahme machen zu wollen und mir die 600 M freundlichst senden zu wollen; denn ich habe auf das Honorar von op 69 von Hugs in meinem Etat gerechnet-da Sie nun op 69 haben, bekomme ich von Hugs natürlich jetzt kein Honorar, da sie das Werk ja nicht haben; deshalb allein muß ich Sie bitten, mir die 600M für op 69 freundlichst senden zu wollen - wofür ich Ihnen schr verbunden wäre; dagegen bitte ich Sie, dann von op. 70, den 17 neuen Gesängen, ab mir aufßer den monatlichen 300 M kein Honorar zu senden, sondern die Honorare zu buchen und mit mir so Ende Dezember erst eines jeden Jahres abzurechnen! So, das wäre nun alles geregelt, und hoffe ich sehr, daß Sie damit einverstanden sind.
Mit diesem Brief sende ich als eingeschriebenes Geschäftspapier an Sie ab 3 Entwürfe zu Titelblättem von Fräulein Asta von Pirch, München, Akademiestraße 15 III.'Fräulein A. von Pirch ist Cousine meiner Frau, sehr begabt als Malerin und würde es mich sehr freuen, wenn Sie sich durch meine Empfehlung bewegen ließen, der Dame, deren Vater anno 1870 als Offizier im Kriege gefallen ist, Aufträge für Titelblätter zukommen ließen. So z.B.würde mir als Titelblatt für meine neuen Lieder op. 70 der Entwurf mit dem flötenblasenden Jüngling sehr gut gefallen! [siehe hierzu: Fragment Flötenspielerin]
Bitte, überlegen Sie sich das mal; es würde mich sehr freuen, wenn Sie mit Frl. von Pirch in Geschäftsverbindung treten würden und für mein op.70 (17 Lieder) schon den Entwurf mit dem flötenblasenden Jüngling verwenden würden! Vielleicht entschließen Sie Sich auch, die beiden anderen Entwürfe zu nehmen und selbe gelegentlich zu verwenden. Bitte, geben Sie mir noch darüber freundlichst Nachricht!
Nun eine andere „feine“ Sache: Denken Sie, Herr Fr Bergen, dessen gesammelte Kritiken ich auf seinen Wunsch diesem Briefe ebenfalls beilege, kam letzten Montag abend zu mir und bat mich (zu meinem Erstaunen und – Entsetzen) Ihnen vorzuschlagen, daß Sie ihn dafür, wenn er z. B. nächstens in Salzburg und Wien einige Lieder von mir singt, finanziell entschädigen! Ich habe seinen Vorschlag Ihnen unterbreitet, will Sie auch nicht beeinflussen – aber mir erscheint sein Vorschlag einfach unverschämt und bin ich sehr dagegen! Es ist doch geradezu wundervoll, so ein Herr Sänger, der die 300 M pro Abend Honorar bezieht, wenn er engagiert ist, verlangt dann noch extra Honorar! Diese „Bescheidenheit“ ist mir geradezu widerlich! Dabei müssen Sie noch bedenken, daß ich ihn schon zweimal hier begleitet habe, ohne nur einen Pfennig Honorar zu verlangen, dabei einen Abend nur Hugo Wolf, wo er also garnichts von mir sang! Und dann: wo kämen Sie hin, wenn Sie jeden Sänger, der Reger singt, noch extra honorieren wollten! Also: ich bin sehr dagegen! Ich sage natürlich Herrn Bergen nicht eher Antwort, als bis Ihre Antwort auf diesen Brief eingetroffen ist. Abgesehen davon: wie fatal, wenn es bekannt würde – welch eine fatale Waffe gäben wir meinen Widersachern in die Hand! Ich zahlte da nicht! Ich steuere doch schon 150 M zu seinem Lieder-abend am 3. März bei!
Anbei finden Sie sämtliche Kritiken über den Liederabend der Frau Sus. Dessoir, nebst Abschrift einer Kritik aus Neuer Musikzeitung Nr. 4 (Grüninger, Stuttgart). Bitte, lesen Sie besonders die Kritik im Sammler genau; dann lesen Sie bitte die diesem Brief beiliegende Kopie an den Kritiker am Sammler Dr. Th. Göring! Auf diesen meinen Brief schrieb er mir entschuldigender Weise, schrieb von einem „scheinbaren“ Wiederspruch; ich erwiderte ihm prompt, daß dies kein scheinbarer Widerspruch wäre, sondern eben ein ganz gewaltiger Widerspruch, hielt ihm dann nochmals in verschärfter Weise sehr deutlich unter die Nase, wie er, der von all meinen neueren Werken nur den aller– aller– allerkleinsten Teil kennt, so in Bausch und Bogen meine neueren Werke herunterreißt – und ihm dann bei dieser Unfehlbarkeit dieser unglaubliche Widerspruch passieren kann! Kurz und gut, ich hab ihm eine Standpauke gehalten, die er sich wohl sehr merken wird und dabei habe ich den Herrn vollständig in meiner Hand, denn sein Widerspruch zwischen Sammler 130 (1901) und Sammler 6 (1903) ist so krass, daß, wenn ich diesen Fall veröffentliche, er geradezu unsterblich blamiert ist; das fühlt er; denn er bat mich schriftlich um eine mündliche Unterredung! Nun, wenn selbe ist, werde ich ihm nochmals sehr ernsthaft die Meinung sagen!
Die anderen Kritiken sind ja alle sehr gut; besonders war ich über die von Dr Louis in den Neusten Nachrichten sehr erstaunt! N. B. Die Kritiken in der allgemeinen Zeitung hat nicht Dr Kroyer geschrieben; nun desto besser, wenn außer Dr Kroyer auch noch andere Kritiker in dieser Weise für mich eintreten!
Bitte, teilen Sie mir die Adressen von Richard Heuberger nebst Namen und genauer Adresse der Dame mit, die am 9. Februar in Wien den Max Reger–Abend singen will.
Bitte, lassen Sie die Kopie meines Briefes an Dr Goering auch Herrn Straube, den ich tausendmal zu grüßen bitte, lesen; Freund Straube wird sich sicher heillos über die Angelegenheit amüsieren.
Halt: noch was: Organist Hermann Gruner, Falkenstein im Vogtlande schrieb mir dieser Tage, daß er op 67 von Ihnen erhielt! N. B. Es liegt mir vollständig fern, Sie beeinflussen zu wollen – allein, ich bin der Ansicht, daß sich die Herren Organisten meine Orgelwerke kaufen können; ich sende ihm nach Erscheinen von op 67 das Heft, das ihm dediciert ist – die anderen beiden Hefte kann er sich ruhig selbst kaufen! Senden Sie ihm also bitte kein Exemplar von op 67.
In der Allgemeinen Zeitung (München) haben wir in baldigster Zeit einige Spezialartikel über mich von Dr Kroyer zu erwarten, welche Artikel, wie mir Dr Kroyer schreibt, schon in der Redaktion der Allgemeinen Zeitung liegen – also balde kommen müssen.
Nun wegen der Korrekturen, an denen ich jeden Abend eifrig arbeite! Sie erhalten zuerst die 50 Choralvorspiele [op 67], dann die Bachkantate[Bach H-2]; ich richte es so ein, daß die Kantate spätestens Ende April sicher erscheinen kann; es ist das gerade die richtige Zeit! Auf einmal kann ich die Korrekturen nicht erledigen – aber ich arbeite jeden Tag eine Stunde daran abends, dann 2 Stunden jeden Abend an der 2. Bachkantate, die ich Ihnen am 25. Februar, wo ich in Leipzig ankomme, mitbringe! Die neuen Lieder op. 70 erhalten Sie so am 10. Februar sicher.
Nun wäre wohl so alles erledigt; ich habe an jedem Abend an diesem Briefe geschrieben! Danach werde ich den „Chor der Verklärten“[op 71] in Angriff nehmen! Natürlich der II. Band Ihrer Hausmusik (nur Klavier zweihändig) wird auch nicht vergessen – aber wie gesagt, dazu muß man „inspiriert“ sein; das müssen extra feine Stücke werden! – So ist's Donnerstag abend geworden, bis ich endlich mit diesem langen Schrieb fertig wurde; ich werde morgen nachmittags den Brief an Sie aufgeben. Also einstweilen Adieu bis morgen Freitag mittag, wo ich weiterschreibe. Heute war auch eine Dichterin da; na, die Dame scheint mir nicht begabt zu sein! Adieu; ich bin sehr müde; es ist schon sehr spät nachts! Morgen früh weiter.
Freitag früh!
Heute morgen brachte die Allgemeine Zeitung München, Nr. 23 den ersten der kleinen Aufsätze von Dr Th Kroyer über mich unter dem Titel Neue Lieder III. Ich lege den Aufsatz Ihnen ebenfalls bei in diesem Briefe.
Nun schönste Grüße, beste Empfehlungen von meiner Frau und mir
Ihr herzlichst ergebenster
Max Reger.
Gelt, der Brief ist lang; ich schrieb auch mehrere Abende dran! Halt: wer hat in Leipzig das Arrangement zu dem Heß–Reger–Abend am 27. Febr. und wer in Berlin zum 3. März? Bitte mir das baldigst mitzutheilen!
Object reference
Max Reger to Carl Lauterbach und Max Kuhn, Lauterbach & Kuhn, München, 20.–23. January 1903, in: Reger-Werkausgabe, www.reger-werkausgabe.de/mri_postObj_01005264.html, version 4.0, 18th December 2025.
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